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Modul 3 - Gruppendynamik und Gruppensteuerung

In diesem Modul geht es um die Bildung eines Teams. Welche Phasen gibt es bei einer Teambildung? Was sollte hier beachtet werden? Wie kann ich als Teamleiter die Entwicklung steuern? Das sind die zentralen Themen dieses Moduls.

"In dieser Welt gibt es nichts Sichereres als den Tod und die Steuern."

Benjamin Franklin

 

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Kreis der Motive:

Ein Mensch vollbringt an jedem Tag eine Vielzahl an Handlungen. Auf andere Menschen sind diese Handlungen jedoch oft nicht nachvollziehbar. Man darf aber davon ausgehen, dass Menschen nicht handeln im Bewusstsein falsch zu handeln. Jeder Mensch hat Motive, die ihn das tun lassen, was er tut. In diesem kleinen Exkurs möchte ich darauf näher eingehen.

zum Exkurs

 


Gruppendynamik und Gruppensteuerung


Inhaltsverzeichnis:

1.) Einleitung
2.) Phase 1: Orientierungsphase
3.) Phase 2: Konfrontationsphase
4.) Phase 3: Harmoniephase
5.) Phase 4: Wachstumsphase



Anzeige - Dynamik in Gruppen

1.) Einleitung

Stellen Sie sich die Situation vor, dass Sie morgen ein (neues) Team übernehmen. Unterlegen Sie bitte nicht dem Irrtum, dass Sie morgen eine Ansprache halten und das danach alles so läuft, wie Sie es möchten. Des Weiteren rechnen Sie mit der Möglichkeit, dass Sie nicht aus dem Stand AUF DAUER im Teamranking auf Platz 1 liegen werden. Ein gutes (highperformer) Team benötigt Zeit für Entwicklung. In dieser Entwicklung haben Sie die Aufgabe mehrere Phasen zu durchleben und zu begleiten. Folgend gehe ich nun näher auf diese einzelnen Phasen zur Teamentwicklung ein.


2.) Phase 1: Orientierungsphase

Hier geht es hauptsächlich noch um das Kennenlernen. Die einzelnen Mitglieder Ihres Teams müssen sich und Sie noch beschnuppern - das Gleiche gilt übrigens auch für Sie. Oft findet man hier ein Gefühl von Unsicherheit. Für die Teammitglieder stellen sich hier eine Vielzahl an Fragen:

- wer sind die Anderen? Was weiß ich von Ihnen? Kenne ich jemanden?
- was wissen die anderen von mir? Wie finden Sie mich? Akzeptieren Sie mich?
- welche Regeln gelten in der Gruppe? Wie wird miteinander gesprochen? Wie offen darf man sein?
- wer hat was zu sagen (im Team / in der Gruppe)? Habe ich was zu sagen?
- welches Ziel gibt es? Welche Aufgabe haben wir? Wird etwas Bestimmtes erwartet?

Durch diese Unsicherheiten tendieren die Teammitglieder oft zu folgenden Verhaltensweisen:

- Zurückhaltung üben und die anderen beobachten
- Versuch die eigenen Unsicherheiten nicht zu zeigen
- von der Schokoladenseite zeigen
- evtl. draufgängerisch zu wirken (Flucht nach vorne)
- Versuch die anderen einzuordnen / in Schubladen zu stecken
- nach Verhaltensregeln und Anweisungen suchen
- abhängig sein von der Führungskraft / Teamleiter, der sagt, was getan werden soll
- nach Zustimmung (Verbündeten) suchen

Die offene Situation in einer neu gebildeten Gruppe erzeugt Unsicherheit und Angst. Das Verhalten der Teilnehmer wird durch Bedürfnisse nach Orientierung und Sicherheit bestimmt.


3.) Phase 2: Konfrontationsphase

Nach der überwindung der ersten Unsicherheit wird ein Teil der Zurückhaltung aufgegeben. Die Teammitglieder beginnen ihr alltägliches Verhalten zu zeigen. Ab jetzt sucht jeder seinen Platz in der Gruppe - zuweilen werden um (Gruppen)Positionen regelrechte Kämpfe ausgetragen. Diese Phase kann realtiv lange andauern.

Die Gruppenmitglieder tendieren zu folgenden Tendenzen:

Kampf
Beim Versuch eigene Vorschläge durchzusetzen werden z. T. wenig Kompromisse eingegangen. Oft hören sich die Teammitglieder nicht einmal richtig zu. Der Andere wird als Gegner erlebt.

Flucht
Einige Teammitglieder empfinden diese Auseinandersetzungen als unerträglich und ziehen sich zurück. Folgende Rückzugsformen können sich dabei finden:
- die Gruppe wird physisch verlassen (z. B. weggehen)
- die Gruppe wird psychisch verlassen (z. B. abschalten)
- die Schwierigkeiten werden ganz einfach geleugnet (z. B. Thema wechseln)


Bildung von Untergruppen
Die Teammitglieder schließen sich mit Gleichgesinnten zusammen, es kommt zur sog. Grüppchenbildung. Die einzelnen Gruppen werden dabei höchstwahrscheinlich rivalisieren.

Auseinandersetzungen um die Stellung des Einzelnen, um Macht, um Normen etc. bestimmen das Gruppenleben. Die Teilnehmer tendieren zu Kampf, Flucht und zur Bildung von Untergruppen.

4.) Phase 3: Harmoniephase

Wenn die Auseinandersetzungen um die Gruppenstruktur zu Entscheidungen geführt hat, wenn Kompromisse geschlossen wurden, wenn die Bereitschaft sich zu verständigen größer war als das Bedürfnis zu siegen, kann eine neue Entwicklung eintreten.

Das erreichen dieser Phase können Sie folgendermaßen erkennen:
- die Teammitglieder beginnen von "wir" zu sprechen
- abweichende Verhaltensweisen anderer werden akzeptiert
- die Gruppe erlebt Spaß
- die Arbeitsfähigkeit nimmt zu
- man kann sich bei Entscheidungen rasch einigen
- das Gruppenleben wirkt harmonisch

Diese Harmonie beruht aber leider z. T. darauf, dass Konflikte vermieden werden. Negative Gefühle zueinander sind meistens tabu. Allerdings leben in dieser Phase viele Teammitglieder ihre eigentliche Persönlichkeit nicht aus. Das kann auf Dauer zu Spannungen führen. Ebenfalls kann die Teamentwicklung in dieser Phase irgendwann mit der Stagnation beginnen. Hier muss darauf ausgepasst werden, dass die Gruppe nicht wieder in die Konfrontationsphase abdriftet.


5.) Phase 4: Wachstumsphase

Wenn eine Gruppe sich weiterentwickeln soll, müssen die Teilnehmer bereit sein, auch negative Gefühle und Konflikte zu akzeptieren. Vor allem aber müssen die Teammitglieder in der Lage sein über ihre Beziehungen zueinander reden zu können. In dieser Phase wird Ihr Team zum regelrächten Selbstläufer. Das Team hat die Fähigkeit sich dauerhaft selbst zu motivieren und ist an permanenten Weiterentwicklungen und guten Ergebnissen interessiert. Teams in dieser Phase haben die Fähigkeit auf Dauer Spitzenpositionen in Teamrankings zu erreichen.

 


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Informationen über mich

Name: Stefan Schneider

Alter: 35

Beruf: Call-Center Teamleiter

Beruflicher Werdegang:

2001-2004: Ausbildung bei der DTAG
2004-2005: Call-Center Agent
2005-2007: Call-Center Multiplikator
Seit 2007: Call-Center Teamleiter

März - September 2007:
innerbetriebliche Zertifizierung

November - Dezember 2007:
IHK Zertifizierung

Bisherige Betätigungsfelder:
- Outbound
- Inbound
- Backoffice
- Beschwerdemanagement

 

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